
Tobi Saussele
t.saussele@werk8.de
+49 7143 3308076
In der digitalen Welt wird Barrierefreiheit immer wichtiger – nicht nur, um gesetzlichen Anforderungen zu entsprechen, sondern auch, um sicherzustellen, dass alle Nutzerinnen und Nutzer Zugang zu den Inhalten und Funktionen einer Website haben. Barrierefreies Webdesign zielt darauf ab, digitale Inhalte für Menschen mit Behinderungen zugänglich zu machen und dadurch die User Experience für alle zu verbessern.
Der folgende Artikel gibt einen Überblick über die wichtigsten Grundlagen der digitalen Barrierefreiheit bei der Entwicklung einer Website oder einer digitalen Plattform.

Inclusive Design basiert auf sieben Grundprinzipien, die sicherstellen, dass bei der Entwicklung von Websites und digitalen Lösungen die Bedürfnisse aller Nutzergruppen berücksichtigt werden. Die Prinzipien dienen Unternehmen und Agenturen als Grundlage, um Barrierefreiheit von Anfang an in den Design- und Entwicklungsprozess zu integrieren.
Ein wichtiger Aspekt im barrierefreien Webdesign ist die Wahl der Farben. Die Barrierefreiheit von Farben hängt nicht von der Farbe selbst, sondern vom Kontrastverhältnis zwischen den Farben ab. Laut den WCAG Standards (Web Content Accessibility Guidelines) müssen Texte ein Kontrastverhältnis von mindestens 4,5:1 aufweisen, während für interaktive Elemente wie Buttons ein Verhältnis von 3:1 empfohlen wird. Weitere Informationen zu barrierefreie Farben findest du in dem folgenden Artikel: Wie du barrierefreie Farben wählst

Die Wahl der richtigen Schriftart ist ein entscheidender Faktor für barrierefreies Webdesign. Barrierefreie Schriftarten sind zwar in den WCAG-Standards nicht vorgeschrieben, tragen aber wesentlich zur Lesbarkeit und zur Benutzerfreundlichkeit bei. Besonders hilfreich sind serifenlose Schriften und Schriften mit klar unterscheidbaren Zeichen (zum Beispiel großes „I“ und kleines „l“).
Eine Monospaced-Schrift ist eine Schrift, bei der alle Zwischenräume gleich groß sind. Das bedeutet, dass alle Buchstaben und Zeichen den gleichen horizontalen Raum einnehmen und die gleiche Breite haben.

Bilder, Icons und Illustrationen sollten ebenfalls barrierefrei gestaltet sein. Dazu gehört nicht nur ein ausreichender Farbkontrast von 3:1, sondern auch eine sinnvolle Beschriftung der Icons. Icons sollten mindestens 24 x 24 Pixel groß sein, damit sie gut erkannt und angeklickt werden können. Darüber hinaus ist es wichtig, Bilder mit einem Alt-Text zu versehen, der den Inhalt des Bildes beschreibt, und keine Texte auf Bildern zu platzieren, da diese für Screenreader nicht zugänglich sind.

Mit unserem Audit zur Barrierefreiheit zum Festpreis von 3.000 Euro prüfen wir Ihre Website umfassend auf digitale Barrieren.

t.saussele@werk8.de
+49 7143 3308076
Animationen können das Nutzererlebnis verbessern, sie bergen jedoch auch Risiken in Bezug auf Barrierefreiheit. Besonders wichtig ist, dass Animationen dezent und unterstützend wirken, ohne abzulenken oder gesundheitliche Probleme zu verursachen. Die WCAG Standards empfehlen, Animationen auf maximal 5 Sekunden zu begrenzen und blinkende Elemente zu vermeiden, die mehr als dreimal pro Sekunde aufleuchten. Darüber hinaus sollte es bei animierten Elementen immer eine Option zum Pausieren geben.
Barrierefreie Websites sind mehr als nur eine rechtliche Anforderung. Sie bieten Unternehmen die Möglichkeit, eine breitere Zielgruppe anzusprechen, die Reichweite der Website zu erhöhen und die User Experience zu verbessern. Als Experten unterstützen wir Sie gerne bei der Konzeption und Entwicklung Ihrer Website und helfen Ihnen, die WCAG Standards zu erfüllen.